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Frau, 50 J., terminale Niereninsuffizienz bei jahrelangem Saridon-Abusus.
Nephrektomie anlässlich der Transplantation.
- In der Mitte des Schnittes nekrotische
abgeflachte und teils verkalkte Papille angeschnitten
- Die Nekrose verkalkt und verknöchert
sekundär
- Häufig wird die Papille ins Kelchlumen abgestossen
- Das Nierenparenchym weist Narben auf mit interstitieller Fibrose, Tubulusatrophie und Verlust von Glomerula.
- Vereinzelt strumiforme Umwandlung
des Tubulusapparates
- Im Nierenbecken ebenfalls chronische Entzündung
Pathogenese:
Die Papillennekrosen entstehen infolge der kapillären Gefässveränderungen
(Kapillarosklerose, siehe S VIII 9), welche ihrerseits toxisch bedingt
sind. Sekundär kommt es zu dystrophen Verkalkungen, welche
schliesslich verknöchern können. Das restliche Nierengewebe
zeigt eine chronische Nephritis. Sekundär neigen die Nieren
zu chronisch-rezidivierenden Pyelonephritiden.
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